Francesco Dessi 3-4 Februar in Frankfurt

Am Freitagabend 20-22 Uhr und den ganzen Samstag ist Francesco Dessi aus Mailand für einen Intensivlehrgang im Dojo.

Francesco ist Autor mehrerer Budo-Kinderbücher, so hat er auch das wunderbare Aikido-Buch für Kinder geschrieben und gemalt, das von uns ins Deutsche übersetzt wurde. Die ersten Exemplare sollten übrigens in den nächsten Tagen eintreffen, wir sind gespannt!

Francesco's Aikido ist technisch sehr genau - auf der Basis von unserem Aikido, das werdet Ihr gleich sehen - und vergleichend: Auf diesem Lehrgang erwartet uns, so hat er das angedeutet, der Vergleich der Geste katate dori - ikkyo im Aikido und der Geste nukitsuke (das Schwert im Stehen aus der Scheide ziehen und schneiden) im Iaido.

Doch wird das selbstverständlich nicht das Einzige sein, sondern vielmehr der Anlass zu einem schönen Lehrgang. Auch Anfänger sind herzlich willkommen! Wir freuen uns.

Winterlehrgang 2012

kondens
Das Dojo war ziemlich kalt - wurde aber bald schon aufgehitzt durch unsere Arbeit und so viel Atem, dass man anfangs nicht richtig fotografieren konnte.

Im Aikido haben wir uns durch ziemlich viele Formen aus dem gesamten Kyubereich bewegt - ich hoffe, dass war anregend und hat auch für die Sicherheit in der eigentlichen Passage etwas beigetragen.

blutfleck und kokyu nage
Im Stocktraining haben alle einen wirklich erstaunlichen Lernfortschritt gemacht. Ich hoffe, auf dem Filmchen von der Handykamera kann man ein bisschen was erkennen.

Das Ukemitraining am Ende des ersten Tages ist gut gelaufen (keine Verletzungen beim Verletzungen-Vermeiden) - mae ochiba für die meisten kein Problem, mae ukemi ok, mae ukemi auf der Stelle sollten wir noch ein bisschen üben ...

Herzlichen Glückwunsch an alle Passagiere!

karin und martin
magnus
udo
krystian
abschluss

Interview with Thorsten Schoo, December 2011

Winterlehrgang Themen und Zeiten

Wir üben am Samstag von 11 - 12 Uhr und von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr Stock, anschließend Aikido.
Am Sonntag wechseln die wechseln die Passagen und das Aikidotraining wie immer einander ab.

Bringt bitte Euren eigenen Stock mit, wenn ihr ihn nicht im Dojo habt!
Ich freue mich auf diesen ersten Lehrgang in 2012 mit Euch.

Monatliches Hakamatreffen

Zum neuen Jahr wollen wir in Frankfurt das Hakamatreffen einführen: 1 Mal monatlich, und zwar am ersten Mittwoch im Monat wollen wir uns in den letzten 15 min des 7-Uhr-Trainings zusammensetzen und die wichtigsten Dinge ansprechen, die in den vergangen vier Wochen angefallen  und nicht ausreichend besprochen worden sind.

Das kann natürlich alles Mögliche sein, angefangen von neuen Ideen, wie wir den laufenden Dojobetrieb verbessern können bis hin zur Übernahme von Verantwortung für neue Mitglieder (kohai-sempai).

Das erste Meeting findet am Mittwoch, den 4. Januar statt. Das Mittwochtraining ist ja seit kein reines Danträgertraining mehr, sondern ein Training ab dem zweiten Kyu, auch weniger hoch Graduierte können - auf Einladung - an dem Training teilnehmen. Wir nennen es trotzdem Hakamatreffen  :-)

Thorsten

Wandel und Kontinuität - Alles Gute zum Neuen Jahr !

Ein Jahr ist zu Ende - Zeit und Anlass, uns allen Gesundheit, Inspiration und Erfolg für das kommende Jahr zu wünschen!  In 2011 hat sich in den SEISHINKAI Dojos sehr vieles getan,. In der Tat ist so viel an guter Arbeit und positivem feedback geschehen, dass an einer anderen Stelle (im Jahresbericht) davon die Rede sein wird.

In der SEISHINKAI Gruppe wie in den einzelnen Dojos selbst gab es viel Wandel und Kontinuität. Olaf Marshall in Ulm hat neue Räume gefunden, Markus und Annette Röllig in Offenbach sind in neue Räume eingezogen. Eric Steeves in Freiburg nimmt in einer Kampfkunstschule nun offiziell seine Arbeit auf. Hans-Werner Pitsch in Vluyn hat auch Räume gefunden und beginnt im Januar 2012 mit seinem Unterricht. Euch allen Alles Gute und besonders viel Kraft und Inspiration! - Und selbstverständlich wünsche ich allen, die nicht umgezogen, eingezogen, angezogen sind, das Gleiche!


Zum Glück geht innere Bewegtheit nicht immer mit äußerer Veränderung einher - sonst wäre das Leben auf diesem Planeten zu anstrengend, vielleicht unmög- lich. Im Gegenteil, äußere Veränderung ist im Aikidotraining eher klein im Vergleich zur inneren Arbeit (dennoch nicht unbedeutend). Jede Stunde unseres Übens beginnt und endet mit dem gleichen Gruß, wir tragen alle den gleichen Keikogi, die Gürtel sind weiß oder schwarz.

Indessen welch ein Unterschied liegt wesentlich zum Beispiel zwische einem 1. und einem 4. Dan.  Natürlich schaut man als erstes auf die bessere Technik, die Stärke, die physische Präsensz. Auf die mindestens zehn Jahre Unterschied im Trainingspensum und in den Trainingserfolgen. Aber was den wirklichen Unterschied ausmacht, ist etwas viel Größeres: es sind die mindestens zehn intensiven Jahre des Lebens mit Aikido, die den ganzen Unterschied ausmachen. Unser Leben selbst, mit seinen Höhen und Tiefen, mit der Freude und dem Schmerz, mit allem was unser Leben menschlich macht, ist durch unser Keiko kreativ beeinflusst worden.


Die Konsequenzen deines Handelns führen immer auf dich selbst zurück. Wir können uns selbst nicht entkommen. Für den Aikidoka heißt das am Ende: So wie mein Leben beeinflusst wird von meinem Training, wird mein Training auch wieder von meinenm Leben beeiflusst. Gutes Training "zieht" die inneren Stürme in stabile Form - und umgekehrt: vertreibt es geistige und emotionale "Windstille".


In jedem Fall gehen äußere und innere Arbeit im SEISHINKAI AIKIDO Hand in Hand mit dem Ziel, unserem Leben mehr Zentrum und damit auch einen zusätzlichen Sinn zu geben. Was auch geschieht: ein erfahrener Aikidoka wird sich direkter, schneller, verbindlicher und mit weniger Angst "einmischen" können; einfach wegen der körperlichen Verankerung geistiger Prinzipien.  

Wenn du mich angreifst, greifst du das Universum an. So hat es O' Sensei ausgedrückt.

Hara - das japanische Konzept für das, was alles zusammenhält - kann von uns Europäern nur durch intensives Keiko erworben werden (das gilt für moderne Japaner übrigens auch). - Was wir über die Welt denken und wie wir sie interpretieren, ist für ein gutes Hara, das mich in der Welt verortet, weniger wichtig als intensives Keiko.

Im Training, im Keiko  können wir die verbesserungswürdigen Dinge leichter hinter uns lassen. Wir können die Dinge wieder auf den Punkt bringen und in der Welt da draußen damit kreativer und glücklicher werden.

Ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr!
Thorsten Schoo

Massageseminar für Aikidoka 10. Dezember

Wir hatten ein wunderschönes Massageseminar mit Alexander Dassel.

Kurze Einführungen in einige der bewährten Methoden der Physiotherapie mit entsprechenden Übungen - immer im Hinblick auf die Praxis des Aikido.

Am meisten haben mir persönlich gefallen die Funktionsmassage und die Muskelverlängerung nach Brügger. Kann man wunderbar anwenden, auch bei sich selbst!

Die Strain/Counterstrain-Methode muss ich wohl noch ein wenig üben ... - Vielen Dank, Alexander!