Seishinkai Aikido



Das 4-Säulentraining SEI SHIN KAI - Potential, was du draus machst, Zusammenkunft

Das 4-Säulentraining des Seishinkai Aikido will die waffenlose Praxis (Tai Jutsu; Grundlagen und Aikido) und die Waffenpraxis (Buki Jutsu; Stock und Schwert) miteinander in Einklang bringen. Die insgesamt 4 Disziplinen des SEISHNKAI AIKIDO sind in sich selbständig und können auch einzeln angeboten werden. – Auf der anderen Seite ergänzen sie sich harmonisch und bereiten auf eine neue Stufe des Kämpfens vor:

Es gibt darin keine Unterschiede im Bewegungsgefühl, ob du eine Waffe in der Hand hast oder nicht, ob du stehst, sitzt oder am Boden liegst. Du bist immer gleich, zwei Arme, zwei Beine, der wandernde Körperschwerpunkt, je nach Situation. Hinter der Vielfalt liegt die Einfalt, die Einfachheit der Dinge. Das ist es, was SEISHINKAI AIKIDO anstrebt mit der Vielfalt des 4-Säulentrainings.


Die Grundlagen der Kampfkunst sind gut für den Aufbau der nötigen Kraft und Elastizität des Körpers, für eine gute Haltung, die richtige Atmung, für den richtigen Gebrauch der Hände, der Fäuste und der Füße. Kurz: die Grundlagen steigern die Körperintelligenz und schaffen die Vorraussetzung für kreatives Arbeiten.

Aikido ist gut für die allgemeine Fitness, das Verständnis des Körpers als Ganzem, die Entdeckung des Körperschwerpunkts und das verbindliche Arbeiten mit der eigenen Mitte. Kurz: Aikido dient dem Aufbau harmonischer Kommunikation mit den meist defensiven und integrativen Techniken dieser Kampfkunst.

Jo-Jutsu steigert das Raumgefühl. Der wahrgenommene eigene Raum  soll mindestens so groß werden, dass der Gegner darin Platz hat. Dann kann man sich besser in ihn hineinfühlen. Jo-Jutsu  ist durch seine Art, den Stock eher wie eine Peitsche als wie ein Schwert zu führen, sehr effektiv und gefährlich.

Ken-Jutsu trainiert die Fähigkeit, sich ohne Verluste durchzusetzen. Die Fähigkeit, auf den richtigen Augenblick zu warten und sich dann - notfalls im Bruchteil einer Sekunde - entscheiden zu können! Die  formgebundene Arbeit, qualifizierte Trainer und richtiges Trainingsgerät sorgen dafür, dass sich niemand bei denÜbungen verletzt. Ken-Jutsu trainiert den wilden und den friedlichen Geist.






Passagen
Die Passage im Seishinkai Aikido ist keine Prüfung, sondern ein bisschen mehr. Eine Passage ist die Bestätigung von Bildung mit den Mitteln der Kampfkunst Aikido. Was bedeutet das? - In einer Prüfung kann man "durchfallen", es gibt immer auch einen oder gleich mehrere, die beurteilen, was richtig oder falsch ist. In einer Passage kann man nicht durchfallen, weil immer der ganze Mensch betrachtet wird. Natürlich hilft der Lehrer oder der Trainer im Vorfeld einer Passage klärend mit seinem Wissen und seiner Erfahrung. Das Technik Training kommt nicht zu kurz - aber am Ende des Tages kann doch immer nur der einzelne Mensch selbst entscheiden, ob die Qualität gut genug war ...

Manche Teilnehmer ziehen es vor, keine Passage zu machen. Sie sind mit dem Training wie es ist sehr zufrieden. Und auch das ist selbstverständlich möglich! Wir wissen und vertehen, dass Menschen unterschiedlich lernen. Die Passage ist nur ein Angebot von vielen weiteren, die es in den Seishinkai Dojos gibt. Zum Beispiel das 4-Säulentraining und die Speziallehrgänge.Dabei ist die beste Art zu kämpfen nicht zu kämpfen! Das ist der eigentliche Sinn von Budo ("den Speer anhalten"). - Doch um dies zu erreichen, muss man sehr gut sein! - Jede der Disziplinen des Seishinkai Aikido verbessert die Fähigkeiten in der Auseinandersetzung auf körperlicher, geistiger und emotionalen Ebene. Zusammen genommen, als 4-Säulentraining, bekommen sie einen zusätzlichen Wirkfaktor.

Seishinkai Aikido hilft dem Einzelnen, sich selbst besser zu verstehen, seine Werte und sein Leben zu schützen und es eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen. Die Grundwerte des Seishinkai Aikido sind Selbsterkenntnis, Gesundheit, Verteidigung des Lebens, Freude, Mitgefühl und Menschlichkeit.

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