Jo-Jutsu

Dienstag        19.45-21.15, Anfänger, Raum II (Budo Essentials, auch Atmung, Kontakt und Messer)
Donnerstag    18.00-19.00, Fortgeschrittene, Raum II

Der Seishinkai Stockkampf entwickelt sich aus dem direkten Kontakt am Körper.

Wir arbeiten mit weichen Griffen und der flüssigen Bewegung, so wie es in den Grundlagen unterrichtet wird.

Durch einen harten Griff und feste Schultern wird man zu mechanisch und berechenbar für den Gegner. Gewonnen hat man, wenn man den Ursprung der Stockbewegung "lesen" lernt.

Im korrekten Jo-Jutsu entsteht der "floating style", ein feines, fließendes  Bewegen des Körpers mit dem Stock als Empfänger. Nicht gegen, sondern mit der Kraft gehen!


Es gibt 4 Stufen des Trainings:

Stufe 1:
-  passiver Kontakt mit dem Stock (mit dem das Körperbewusstsein „aufgeladen“ wird)
-  aktives Führen des Stocks im „Wirbel“ (ein- oder zweihändig)

Stufe 2:
-  Überführen der freien Stockbewegung in den präzisen Angriff.
Dabei kommt es v.a. darauf an, dass der Fluss der Bewegung im Angriff nicht unterbrochen wird. Das Bewegen auf dieser Trainingsstufe fühlt sich oft an wie ein „Tanzen mit dem Stock“.

Stufe 3:
-  freies Bewegen und Angreifen von zwei oder drei Partnern.
Die Aktionsräume überschneiden sich – doch die Waffen berühren sich NICHT. Eine spektakuläre und zugleich ungefährliche Trainingsmethode, die das Raumgefühl entwickelt.

Stufe 4:
-  freies Arbeiten mit vollem Kontakt.
Zunächst wird "Holz an Holz" gearbeitet, dann mit möglichem Abschluss am Körper. Um bis zu dieser Stufe vorzudringen, muss der Jo-Jutsuka die Stufen 1-3 aktiv beherrschen.


Schwerpunkte des Trainings sind:
* Griffschule
* Grundpositionen und Übergänge
* einhändige Stockführung
* zweihändige Stockführung
* Schlagtraining
* Kontakttraining
* Ausweichen und Stock abnehmen
* Stock gegen Stock
* Stock gegen Schwert

Wenn man die Möglichkeiten des Seishinkai Jo-Jutsu ausschöpfen will, ist es empfehlenswert, zusätzlich für sich alleine zu üben. Der Stock ist eine ja auch eine ideale Waffe für das Solo-Training, im Park, zu Hause oder auf Reisen.

Für Männer und Frauen ab 16 J. geeignet. Zusätzlich zum wöchentlichen Training werden einschlägige Intensivworkshops angeboten.

Zur Klärung weiterer Fragen lesen Sie nach unter FAQ ...

Ken-Jutsu, Schwerttraining

Montag           20.15-21.15, Anfänger, II
Mittwoch        19.15-20.15, Fortgeschrittene, II

Das Schwerttraining im SEISHINKAI entwickelt vor allem einen starken Geist und die Ruhe im Kampf.

Wir unterrichten die jahrhunderte alte Kashima no tachi (Schwertschule aus dem Kashimaschrein).

Thorsten Schoo ist vom Shiseikan Dojo in Tokio und Inaba Sensei autorisiert, Ken-Jutsu zu unterrichten.

Das Training gliedert sich in 4 Stufen:

Stufe 1: Atem- und Ki in Grundschlägen
Langsame Arbeit, in der der Atemrhytmus das Schwert führt. Körper und Geist werden beruhigt, die Gedanken werden konzentrierter.

Stufe 2: Suburitraining
Suburis sind Grundschläge und Kombinationen von Grundschlägen, die schneller und mit Kiai (explodierendes Ki) ausgeführt werden. Das Training bewirkt geistige Ausdauer und löst noch bestehende Verspannungen.

Stufe 3: Katatraining
Katas sind fest geschriebene Bewegungsabläufe von Angriff und Verteidigung, die sich über die Jahrhunderte aus den realen Erfahrungen der Kämpfer der Kashima Schwertschule entwickelt haben. Es gibt insgesamt 5 Serien der Kashima shin ryu mit insgesamt 40 Katas. Höchste Präzision, Explosivität, Geschmeidigkeit und innere Ruhe sind erforderlich!

Stufe 4: Applikation
Anwendung der erlernten Katas aus Stufe 3 in neuen Situationen. Diese Stufe ist den sehr erfahrenen Ken-Jutsukas vorbehalten und wird nicht im wöchentlichen Training, sondern auf Speziallehrgängen angeboten und studiert.

Schwerpunkte des Trainings sind:
* Atmung und Entspannung
* Korrektes Führen des Schwertes
* Schulung Grundangriffe
* Distanztraining
* Reaktionstraining
* Alle 5 Serien Kashima Ken-Jutsu
* Applikationen der Kata
* Einzeltraining

Für Männer und Frauen ab 16 J. geeignet. Zusätzlich zum wöchentlichen Training werden einschlägige Intensivworkshops angeboten.

Zur Klärung weiterer Fragen lesen Sie nach unter FAQ ...

Budo Essentials, Grundlagentraining


Montag, 19.15 - 20.30 Uhr, Anfänger, Raum I *
Dienstag, 19.45 - 21.15 Uhr, Anfänger und Fortgeschrittene, Raum II
Mittwoch, 20.15 - 21.30 Uhr, Fortgeschrittene, Raum II *

* Die Teilnahme am Budo Essentials Kurs berechtigt an diesen Tagen auch zur Teilnahme an den Systema Kursen, die speziell auf die Bedürfnisse des Grundlagentrainings abgestimmt werden.


Im Grundlagentraining gehen wir tiefer in Teilbereiche des Kämpfens hinein, als es im normalen Aikidotraining möglich wäre. Unterrichtet werden Atmung, Haltung, Kontakt, flüssige Bewegung und Geschmeidigkeit des Körpers.

Die
Budo Essentials sind deswegen nicht nur für Anfänger, sondern auch für fortgeschrittene Kampfkünstler interessant. Wenn Sie ein breites allgemeines Training und einen effektiven physischen Workout schätzen und Sie Ihre Körperintelligenz mit einfachen Übungen aufbauen wollen, sollten Sie die Grundlagen besuchen. Viele der Übungen können Sie auch zu Hause oder auf Reisen ausführen.


Schwerpunkte des Trainings sind:
* Atmung (in Ruhe und im Stress)
* Haltung
* Dehnung
* funktioneller Kraftaufbau
* Kondition
* Diverse Fallschulen
* korrektes Schlagen
* korrektes Treten
* Bewegung am Boden
* Umgang mit Stock und Messer


Für Männer und Frauen ab 16 J. geeignet. Zusätzlich zum wöchentlichen Training werden einschlägige Intensivworkshops angeboten.

Zur Klärung weiterer Fragen lesen Sie nach unter FAQ ...

Seishinkai Kinder Aikido

Wir berücksichtigen

in allen Kursen den individuellen Entwicklungsstand Ihrer Kinder,

um ihnen dabei zu helfen, das zu entwickeln, was in ihnen steckt.


*  Ein Trainer für max. 10 Kinder
*  Unterricht nach SEISHINKAI-Standard
*  Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch

Fragen zu unserem Kindertrainig?Sie können sich direkt an unsere Kinderlehrerin Frau Karolina Seibold wenden:

Email: karolinaseibold@seishinkai.eu oder frankfurt@seishinkai.eu
Mobiltelefon: 0152-21608454

SEISHINKAI Kinder Aikido 4 bis 5 Jahre

Montag 17.00 - 18.00 Uhr
Freitag 15.00 - 16.00 Uhr



Die Kleinsten lernen zunächst einmal, dass sie auch ohne Mama und Papa schwierige Situationen meistern können. Die Eltern können anfangs beim Training zuschauen. Die "Minis" sind gar nicht so mini, sondern erlangen im sicheren Spiel schon deutlich mehr Selbstbewusstsein.

Wir berücksichtigen in allen Kursen den Entwicklungsstand und die unterschiedlichen Interessen der Kinder und Jugendlichen.
*  Ein Trainer für max. 10 Kinder
*  Unterricht nach SEISHINKAI-Standard
*  Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch

SEISHINKAI Kinder Aikido 6 bis 10 Jahre

Dienstag         16.00-17.00, Raum I
Mittwoch        17.00-18.00, Raum I
Mittwoch        17.00-18.00, Raum II
Donnerstag   17.00-18.00, Raum II
Freitag             16.00-17.00, Raum I
Freitag             16.00-17.00, Raum II



Wir bewegen uns nicht mehr ausschließlich auf einer spielerischen Ebene. Die "Samurai Tugenden" - praktisch erfahrene Werte wie Fairness, Respekt, Höflichkeit u.v.m - werden diskutiert. Wer will, kann die ersten Gürtelprüfungen machen. Die Kindergrade werden später angerechnet.

Wir berücksichtigen in allen Kursen den Entwicklungsstand und die unterschiedlichen Interessen der Kinder und Jugendlichen.
*  Ein Trainer für max. 10 Kinder
*  Unterricht nach SEISHINKAI-Standard
*  Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch

SEISHINKAI Kinder Aikido 10-13 Jahre

Montag           18.00-19.00, Raum II
Mittwoch        18.00-19.00, Raum II
Freitag            17.00-18.00, Raum II



Die Kinder dieser Altersgruppe lernen gerne die Formen, dementsprechend ist der traditionelle Teil japanischer Kampfkunst größer. Neben der Technik spielt auch der Aufbau von Kondition (körperliche und geistige Ausdauer) eine wichtige Rolle. Wir wollen den Kindern möglichst viel geordnete Körperintelligenz mit in die Pubertät geben.


Wir berücksichtigen in allen Kursen den Entwicklungsstand und die unterschiedlichen Interessen der Kinder und Jugendlichen.
*  Ein Trainer für max. 10 Kinder
*  Unterricht nach SEISHINKAI-Standard
*  Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch

Wandel und Kontinuität - Alles Gute zum Neuen Jahr !

Ein Jahr ist zu Ende - Zeit und Anlass, uns allen Gesundheit, Inspiration und Erfolg für das kommende Jahr zu wünschen!  In 2011 hat sich in den SEISHINKAI Dojos sehr vieles getan,. In der Tat ist so viel an guter Arbeit und positivem feedback geschehen, dass an einer anderen Stelle (im Jahresbericht) davon die Rede sein wird.

In der SEISHINKAI Gruppe wie in den einzelnen Dojos selbst gab es viel Wandel und Kontinuität. Olaf Marshall in Ulm hat neue Räume gefunden, Markus und Annette Röllig in Offenbach sind in neue Räume eingezogen. Eric Steeves in Freiburg nimmt in einer Kampfkunstschule nun offiziell seine Arbeit auf. Hans-Werner Pitsch in Vluyn hat auch Räume gefunden und beginnt im Januar 2012 mit seinem Unterricht. Euch allen Alles Gute und besonders viel Kraft und Inspiration! - Und selbstverständlich wünsche ich allen, die nicht umgezogen, eingezogen, angezogen sind, das Gleiche!


Zum Glück geht innere Bewegtheit nicht immer mit äußerer Veränderung einher - sonst wäre das Leben auf diesem Planeten zu anstrengend, vielleicht unmög- lich. Im Gegenteil, äußere Veränderung ist im Aikidotraining eher klein im Vergleich zur inneren Arbeit (dennoch nicht unbedeutend). Jede Stunde unseres Übens beginnt und endet mit dem gleichen Gruß, wir tragen alle den gleichen Keikogi, die Gürtel sind weiß oder schwarz.

Indessen welch ein Unterschied liegt wesentlich zum Beispiel zwische einem 1. und einem 4. Dan.  Natürlich schaut man als erstes auf die bessere Technik, die Stärke, die physische Präsensz. Auf die mindestens zehn Jahre Unterschied im Trainingspensum und in den Trainingserfolgen. Aber was den wirklichen Unterschied ausmacht, ist etwas viel Größeres: es sind die mindestens zehn intensiven Jahre des Lebens mit Aikido, die den ganzen Unterschied ausmachen. Unser Leben selbst, mit seinen Höhen und Tiefen, mit der Freude und dem Schmerz, mit allem was unser Leben menschlich macht, ist durch unser Keiko kreativ beeinflusst worden.


Die Konsequenzen deines Handelns führen immer auf dich selbst zurück. Wir können uns selbst nicht entkommen. Für den Aikidoka heißt das am Ende: So wie mein Leben beeinflusst wird von meinem Training, wird mein Training auch wieder von meinenm Leben beeiflusst. Gutes Training "zieht" die inneren Stürme in stabile Form - und umgekehrt: vertreibt es geistige und emotionale "Windstille".


In jedem Fall gehen äußere und innere Arbeit im SEISHINKAI AIKIDO Hand in Hand mit dem Ziel, unserem Leben mehr Zentrum und damit auch einen zusätzlichen Sinn zu geben. Was auch geschieht: ein erfahrener Aikidoka wird sich direkter, schneller, verbindlicher und mit weniger Angst "einmischen" können; einfach wegen der körperlichen Verankerung geistiger Prinzipien.  

Wenn du mich angreifst, greifst du das Universum an. So hat es O' Sensei ausgedrückt.

Hara - das japanische Konzept für das, was alles zusammenhält - kann von uns Europäern nur durch intensives Keiko erworben werden (das gilt für moderne Japaner übrigens auch). - Was wir über die Welt denken und wie wir sie interpretieren, ist für ein gutes Hara, das mich in der Welt verortet, weniger wichtig als intensives Keiko.

Im Training, im Keiko  können wir die verbesserungswürdigen Dinge leichter hinter uns lassen. Wir können die Dinge wieder auf den Punkt bringen und in der Welt da draußen damit kreativer und glücklicher werden.

Ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr!
Thorsten Schoo

Seishinkai Aikido 13-18 Jahre

Dienstag          19.45-21.15, Raum II (Grundlagentraining, auch für Erwachsene)
Mittwoch          18.15-19.15, Raum I (Anfängertraining, auch für Erwachsene)
Freitag              17.00-18.00, Raum I (Fortgeschrittenentraining, nur für Jugendliche)




Die Grundlagen Seishinkai kommen jetzt hinzu. Nicht mehr Wiederholung und Gesetzmäßigkeit sind gefragt, sondern: neue Zugänge, neue Perspektiven! Was ist machbar? Was ist sicher? Was ist gefährlich etc. Mit diesem Training können die Jugendlichen sich auch gegen stärkere Angriffe zur Wehr zur setzen, ohne dabei die eigene Haltung zu verlieren.

Wir berücksichtigen in allen Kursen den Entwicklungsstand und die unterschiedlichen Interessen der Kinder und Jugendlichen.
*  Ein Trainer für max. 10 Kinder
*  Unterricht nach SEISHINKAI-Standard
*  Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch

Passagen

Die Passage im Seishinkai Aikido ist keine Prüfung, sondern ein bisschen mehr. Eine Passage ist die Bestätigung von Bildung mit den Mitteln der Kampfkunst Aikido. Was bedeutet das? - In einer Prüfung kann man "durchfallen", es gibt immer auch einen oder gleich mehrere, die beurteilen, was richtig oder falsch ist. In einer Passage kann man nicht durchfallen, weil immer der ganze Mensch betrachtet wird. Natürlich hilft der Lehrer oder der Trainer im Vorfeld einer Passage klärend mit seinem Wissen und seiner Erfahrung. Das Technik Training kommt nicht zu kurz - aber am Ende des Tages kann doch immer nur der einzelne Mensch selbst entscheiden, ob die Qualität gut genug war ...


Oft beobachten wir, dass die Passagiere mit sich selbst viel strenger umgehen als dies ein Prüfer je tun würde! Auch das kann ein Thema sein: nicht mehr so streng mit sich umgehen ... - Auf der anderen Seite, wenn jemand  zu locker und selbstgefällig mit sich umgeht, bekommt er dies im dritten Teil der Passage, den wir "das Boot" nennen, meistens auch zu spüren. Denn im Boot hilft die schablonenhaft gelernte Form nicht unbedingt weiter. Die Anwesenden greifen den Passagier nacheinander an. Manchmal mit mehr Aggression, aber auch mit dem tieferen Wunsch nach Frieden, immer aber mit Respekt und Zuneigung.


Die Entscheidung, in eine Passage zu gehen, treffen Lehrer und Schüler gemeinsam in einem Dialog. Dabei wird der Schüler natürlich auf den Lehrer hören - aber auch der Lehrer wird auf den Schüler hören, um herauszufinden, an welchem Punkt der Schüler alleine weitergehen muss. Eine Passage ist ein moderner Ritus, ein gemeinschaftliches Zeugnis von persönlicher Entwicklung. Sie kann für den Passagier wie für die Lerngemeinschaft eine kraftvolle Erfahrung sein, die Mut und Selbstvertrauen gibt.

Manche Teilnehmer ziehen es vor, keine Passage zu machen. Sie sind mit dem Training wie es ist sehr zufrieden. Und auch das ist selbstverständlich möglich! Wir wissen und vertehen, dass Menschen unterschiedlich lernen. Die Passage ist nur ein Angebot von vielen weiteren, die es in den Seishinkai Dojos gibt. Zum Beispiel das 4-Säulentraining und die Speziallehrgänge.

Trainer

Thorsten Schoo, 5. Dan

Lehrertrainer Seishinkai

4-Säulentraining für Erwachsene
Fortbildungsseminare Aikido
Geschäftsführung Seishinkai Aikido gem. GmbH
Technischer Direktor SEISHINKAI AIKIDO DEUTSCHLAND
Lesen Sie mehr zu Thorsten Schoo.
Mirjam Fischer, 4. Dan
Aikido Lehrerin für Erwachsene

Anfängertraining - Aikido und Ken-Jutsu
Aikido seit 1993,bei Barbara Beste, Michael Seibold,
Philippe Orban,  2008 bei Thorsten Schoo

Designerin visuelle Kommunikation


Michael Seibold, 3. Dan
Aikido Lehrer für Erwachsene

Grundlagentraining - Jugendliche und Erwachsene
Aikido seit 1981, bei Alfred Niggemeyer, Katsuaki Asai,
Gerhard Walter, Klaus Gregor, Christian Tissier,
seit 2010 bei Thorsten Schoo

IT-Projekt Manager, Coaching Supervisor




Ausbildung

Wenn Sie Interesse an einer herausfordernden und sinnvollen zusätzlichen Arbeit mit Menschen fast jeden Alters haben, sprechen Sie mit uns: 069 / 455 418, oder richten Sie Ihre Bewerbung schriftlich an das

SEISHINKAI AIKIDO Hombu Dojo
Alt-Bornheim 35
D-60385 Frankfurt am Main
z. Hd. Herrn Thorsten Schoo

Das Ausbildungsangebot

    Aikido Trainer für Erwachsene – 3 Jahre; auch in Teilzeit, mit entsprechender Verlängerung
    Aikido Lehrer für Erwachsene – 4 Jahre zusätzlich zur Trainerausbildung  (Uchi deshi)
    Aikido Trainer für Kinder – 2 Jahre; auch in Teilzeit, mit entsprechender Verlängerung
    Aikido Lehrer für Kinder – 2 Jahre; nach der Trainerausbildung; auch in Teilzeit möglich
    Konflikt- und Kreativitätscoach – 1 Jahr; Fortbildung für aktive Aikidoka im Kindertraining,
    für externe LehrerInnen, ErzieherInnen und sonstige Trainer in der Erwachsenenfortbildung


      Ihre Perspektiven: Nebenberufliche bzw. hauptberufliche Mitarbeit in einer unserer Schulen.

      Massageseminar für Aikidoka 10. Dezember

      Wir hatten ein wunderschönes Massageseminar mit Alexander Dassel.

      Kurze Einführungen in einige der bewährten Methoden der Physiotherapie mit entsprechenden Übungen - immer im Hinblick auf die Praxis des Aikido.

      Am meisten haben mir persönlich gefallen die Funktionsmassage und die Muskelverlängerung nach Brügger. Kann man wunderbar anwenden, auch bei sich selbst!

      Die Strain/Counterstrain-Methode muss ich wohl noch ein wenig üben ... - Vielen Dank, Alexander!

      Grundlagentraining Ukemi

      Im letzten Grundlagentraining haben wir uns die wichtigsten Ukemis im Aikido erarbeitet und herausgefunden, dass diese grundsätzlich abhängig sind von der Fußposition und der Stellung der Hüfte (Kamae).

      Wenn man z.B. in der Hanmi (halber Mensch) Position steht - die Standardfigur am Anfang und am Ende einer Kata - ergibt sich der Ukemi mit dem Arm innen fast von selbst. Wichtig in der Durchführung ist die richtige und bewusste Verteilung der Körperspannung. Sonst kann man nicht langsam rollen und kippt zwanghaft zur Seite weg.

      Wenn die Füße nicht auf einer Line und näher beieinander stehen - wie oft in der Interaktion, also zwischen Anfang und Ende einer Kata - ergibt sich eine Vielfalt verschiedener Ukemis als Antwort auf eine besondere Situation: Werde ich geworfen, gepinnt, will ich einem Schlag entkommen, ist es ein taktisches Auf-den-Boden-gehen etc.

      Der wichtigste Unterschied ist allerdings, ob im Ukemi der Arm innen (wie oben beschrieben) oder ob der Arm außen gehalten wird. Der "Innenukemi" ist eigentlich schwerer durchzuführen, er erfordert auch eine höhere Bewusstheit bei der Verteilung der Körperspannung und ein noch genaueres Timing. Wenn das Timing nicht stimmt - oft weil die Spannung in den Schultern zu groß ist - kann man leicht auf die Schulter fallen und sich weh tun.

      Im "Außenukemi", bei dem der Arm nicht nur nach außen geführt, sondern dabei auch noch rotiert wird, kommt der Deltamuskel nach außen und schützt den gesamten Schulterapparat im Kontakt mit dem Boden. Ausserdem ist die Geschwindkeit im Außenukemi geringer. All das macht den Außenukemi für einen prekären Kontakt mit dem Boden (Steine, Glas, Gegenstände) zur ersten Wahl.

      Das heißt nicht, dass man mit dem "Innenukemi" nicht sicher fallen könnte. Es ist nur schwerer, wie schon gesagt. Die traditionelle Vorwärtsrolle hat auch noch eine zusätzlich andere Funktion als die Rolle mit dem Außenarm: Man macht dabei "mehr Strecke", entfernt sich mehr vom Partner, in der Hoffnung, damit genug Raum zum Aufstehen zu haben.

      Demgegenüber ist es mit dem Außenukemi durchaus möglich, im Rollen nah beim Partner zu bleiben (Körperkontaktwürfe, Angriffe von unten, Bodensituation z.B.).

      Die beiden vorgestellten Ukemi Arten haben selbstverständlich viele Variationen, die es zu erlernen gilt (wir wollen uns im Grundlagentraining all dem widmen) - es ist aber wichtig, ert einmal den grundsätzlichen Unterschied zwischen Außen und Innen Ukemi zu verstehen.

      Die Vielfalt des Ukemi im Seishinkai Aikido ist ein besonderer Aspekt, der es uns mehr Sicherheit geben kann. Jede Situation ist anders. Wir sollten darauf auch entsprechend reagieren können.

      Das Formentraining im Aikido ist wie ein zweidimensionales Gitterwerk in einem zunächst einmal unbekannten, dreidimensionalen Raum. Indem wir auf dem Gitter, vorwärts, rückwärts und seitwärts laufen (Formentraining), "schnuppert" sozusagen eine neue Dimension (Überraschung) in unser Training hinein. - Das Ukemitraining ist eine elementare Vorraussetzung dafür, dass eine weitere Dimension das persönliche Training bereichert.

      Mit dem Bild der "dritten Dimension" ist die Innere Arbeit des Seishinkai Aikido gemeint, oder die Fähigkeit, sich auf  Überraschungen einzulassen. Auf Neues kann man sich nur einlassen, wenn man über eine innere Sicherheit und Selbstverständlichkeit verfügt. Sicherheit gewinnen wir u.a. auch durch aufmerksames Ukemitraining.

      Weihnachtsfeier Freitag, 2. Dezember

      Zur Weihnachtsfeier am FREITAG den 02. Dezember gegen 19.45 Uhr im Dojo sind auch die Systematen eingeladen (liebevoll gemeint). Es hat sie jedenfalls alle gefreut, dass wir so etwas machen und dass sie eingeladen sind.

      Es haben sich ja schon einige eingetragen, wer was mitbringt. Das Dojo stellt die kalten alkoholfreien Getränke. Wenn Ihr Alkoholisches mitbringen wollt, auch willkommen!

      Weil gefragt wurde, ob es sich denn lohne, auch später dazu zu kommen: erfahrungsgemäß ist zwischen elf und halb zwölf Schluss ...

      Karolina fragt, wer helfen kann, das Büffet aufzubauen!

      Dojokalender

      Habt ihr eigentlich schon den neuen Dojokalender in der rechten Sidebar entdeckt?

      Die Idee dahinter ist, dass man schnell eine Übersicht hat, was alles im Hombu Dojo passiert. Unter TERMINEN stehen nach wie vor alle Lerhrgänge, im Dojo, im In- und Ausland.


      Findet ihr das hilfreich? Kommentare willkommen.