Ken-Jutsu Seminar 2. November

Da gibt es die Geschichte von Angulimala, dem Mörder, der, kurz bevor er gehängt wurde Buddha begegnete und - ein anständiger Mensch wurde.
Sein bisheriges Leben war Angulimala wie besessen von der Idee, anderen Leuten das Leben zu nehmen. Jedenfalls, kurz vor der Vollstreckung des Urteils fühlte sich alles an wie angehalten. Er war bereit,  der starken Präsenz  des  authentischen Buddha zu begegnen.

Es heißt, dass die beiden lange Zeit dicht voreinander standen. Als die Stille schier unerträglich wurde, löste sich ein Schleier in Angulimala's Augen, und  Buddha sage zu ihm: "Ich habe die Welt angehalten. Du noch nicht."

Alle Grausamkeit in Angulimala's Herz zerbröselte daraufhin wie eine Mumie an der frischen Luft.

Angulimala erstaunte. Es heißt, dass er mit einem Seil aus den Fingerknochen seiner Opfer aufgehängt wurde. 

Jedenfalls hat er in den Momenten von der Berührung durch ein reines Herz bis hin zu seinem letzten Atemzug ein Leben geführt, dass seiner würdig war.

frei nach Mark Nepo: The book of the awakening



We are all part of Great Mind. It's not that we have to learn to be "connected". We are already connected and nothing can change that. It is the illusion of separateness that causes us to act "as if" we were.
The pratice of Aikido provides us with the experience that constantly forces us to recognize that we are fundamentally not seperate from those around us.
When one starts to accept connection as the default setting in ones mind and body, one can begin to operate on an entirely different paradigm. One starts to connect rather than to fight, one begins to realize that we all resonate together.
If people can let go of what they think Aikido to be and let the practice reveal what it is, it will naturally start to change them. It requires courage and determination. Accepting that we are not who we have told ourselves we are is not easy.

  George Ledyard in: http://aikieast.blogspot.de/2009/06/practice-of-aikido.html