Krieg und Kunst - Aikidoperformance mit Thorsten Schoo in der Resonanz-Körper-Werkstatt

Das Format Resonanz*Körper bringt engagierte und interessierte Menschen zusammen mit Künstlern, Musikern, Tänzern und Wissenschaftlern. Das Ganze in einem interdisziplinären Crossover, aber nicht-elitär aufgesetzt, sondern „von unten und für Alle“ die Interesse haben an den brennenden Fragen der Zeit. Mit garantiert eingebautem Perspektivenwechsel.
„Krieg und Kunst“ ist ein solches hochaktuelles Thema, das die Gegensätzlichkeit menschlichen Denkens und Handelns auf vielen Ebenen berührt. Das uns immer wieder erschüttert, uns zweifeln lässt an der Fähigkeit der Menschheit, gemeinsam und in Frieden unseren Planeten zu bewohnen. So erleben wir, wie vom „Islamischen Staat“ Wissenschaftler an den antiken Kulturstätten in Syrien und dem Irak als Häretiker verunglimpft und zum Tode verurteilt werden. Videos von grausamsten Hinrichtungen ins Internet zu stellen gehört zur Medienstrategie dieser Gruppe – aber nicht nur dieser. Krieg findet v.a. auch in den Medien statt – nicht erst seit gestern.
Der Krieg treibt aktuell Menschen vor sich her. Die in unserem Land ankommenden Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten sind eine Aufgabe und weitere Herausforderung auch für unser gesellschaftliches und kulturelles Selbstverständnis. Wir laden zu unserer Resonanz*Körper*Werkstatt vor allem junge, unbegleitete Flüchtlinge ein zu musizieren, zu tanzen, zu kochen, sich künstlerisch auszudrücken. Zusammen mit gleichaltrigen deutschen Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Die Resonanz*Körper*Werkstattreihe ist (auch) ein haptisches Format - „begreifen“ heißt hier auch: im körperlichen Kontakt sein, etwas anfassen und es spüren. In einem umfangreichen Werkstattprogramm können nachmittags von 14:00 – 18:30 Uhr u.a. Kampfkünste wie Aikido (ThorstenSchoo) und Capoeira Yossi Grair) erprobt werden.