Morgentrainigs Dienstag 30.3. - Donnerstag 8.4.

Die Morgentrainings und das Deshitraining von  Dienstag 30.3. - Donnerstag 8.4. entfallen, weil ich im Urlaub bin :-).
Das Abendtraining findet wie gewohnt statt.

Viel Spass im Stock Training mit Ben am Samstag, den 2. April!!

Workshops statt "Lehrgänge" oder "Seminare"

Mit meinem Freund Francesco DESSI konnte ich anlässlich meines Mailand-Lehrganges einen wertvollen Austausch, was die überhand nehmende Flut von "Lehrgängen" und "Seminaren" fast überall in der uns bekannten Aikido Welt angeht.

Wir sind selbstverständlich nicht unbeteiligt an der Ausbildung der verschiedensten jungen Nachwuchstrainer im Aikidobereich. Unser eigener Lehrer - Christian TISSIER - ist noch weniger unbeteiligt, haben doch regelrecht vier Hände voll international erfolgreiche Aikidolehrer von Paris aus ihren Weg genommen.

Und das gilt in gleichem Maße für Endo Sensei, für Saito Sensei, Yamaguchi Sensei und etwas abgeschwächt für viele andere Aikikai Shihan. Darüberhinaus sind noch mehr inspirierte Aikido- und Kampfkunstlehrer unterwegs, die sich selbst organisieren.

Heute begegnet uns die Sehnsucht nach "Masse" bei den vielen kleinen Gruppen, die wir uns zusammentun, gemeinsame Events organisieren - vielleicht in der Ahnung, dass wir künftig zunehmend auf uns allein gestellt sein werden, in dem gleichzeitigen Wissen, dass die entstehenden Lücken schwerlich  auszufüllen sein werden.

Es gibt eine schier unübersehbare Masse an Zusammenkünften, alleine im Aikido ist das nicht mehr überschaubar; Klein- bis Kleinstveranstaltungen, die im Netz als "Seminar" oder "Lehrgang" firmieren.

Ich selbst habe meine Veranstaltungen im Dojo deswegen "Intensivtrainings" genannt. Ich denke, das ist richtiger als "Seminar". Francesco geht sogar so weit, die Veranstaltungen - sie heißen bei ihm "Workshops" - nur noch für seine eigene Gruppe zu öffnen und keine anderen mehr einzuladen - die in der Regel ohnehin nicht kommen.

Wir Verantwortlichen für den Marktplatz sollten in Zukunft mehr darüber nachdenken, wie unsere Anstrengungen am meisten dem Wohl des Menschen dienen können.

EIN ZUVIEL IST DEFINITIV ZU WENIG.

Osterzeit - private Zeit, Ferienzeit

Sind wir in der Osterzeit angekommen, haben die meisten in diesem Jahr schon recht viel gearbeitet.

Abgesehen von den Dingen und Ereignissen, die wir nicht steuern konnten, sind auch diejenigen Projekte, die wir Anfang des Jahres "angeschoben" haben, seit Wochen vielleicht schon in voller Fahrt - da ist eine Auszeit willkommen und manchmal sogar nötig.

Wer in dieser Zeit dennoch im Dojo trainert, wird manchmal eine recht übersichtliche Teilnehmerzahl vorfinden. Wenn wir dann nur auf die Omote Seite schauen - die Vorderseite der Tasse - erscheint es vielleicht wie ein Energieverlust. Möglicherweise gibt es den Reflex, den "Energieverlust" irgendwie ausgleichen zu wollen. Das ist natürlich eine einseitige Betrachtungsweise.

Was wir aber machen können, ist uns anzugewöhnen, den Blick gewohnheitsmäßig von der Omote Seite auf die Ura Seite und wieder zurück schwenken zu lassen:

Wer heute nicht da ist, ist natürlich irgendwo anders und tut dort sein oder ihr Allerbestes. Es geht gar nicht anders.
Wir sind geistig alle miteinander verbunden. Alles was wir tun, wirkt sich auf alles aus. Niemand ist alleine.

Ostern ist die Kreuzigung und die Auferstehung Jesu - der Untergang des alten und die Auferstehung des neuen Menschen - ein Aufwachen.

Die Kräfte dieses Feldes um die Osterzeit sind immer noch stark, auch wenn du kein Christ bist, und es ist heilsam, in dieser Zeit ein bisschen weniger Unsinn zu verzapfen, in sich zu kehren im Dojo und in der Welt.

Aikido Seminar in Mailand

Mein Seminar in Mailand war dieses Jahr geprägt  von der Recherche der letzten Monate:

WIE KANN AUF DER BASIS DES ANPRUCHS DER GEWALTLOSIGKEIT IM MODERNEN AIKIDO EIN NEUES UND VERBINDLICHES REGELWERK ENTSTEHEN, DAS EINERSEITS SCHLICHTER UND ANDERERSEITS ABER AUCH EFFEKTIVER IM GANZHEITLICHEN SINNE ALS UNSER BISHERIGES IST ?




Wir haben also viel Ikkyo - Yonkyo geübt, mit den neuen Parametern - hat super viel Freude gemacht, die Teilnehmer wussten diesen Zugang sehr zu schätzen.



Ein gemeinsamer Ausflug in ein noch recht unbekanntes Land, in dem wir uns fast schon zu Hause fühlten.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich den Menschen danken, die mir bei meiner Recherche aufrichtig helfen ;-)
Thorsten SCHOO

Hung Pham - letzte Woche part time deshi program im Seishinkai




















Fast zwei Monate sind schon vergangen, Hung bleibt nur noch diese Woche im Seihsinkai.
Wir hatten eine wunderbare Zeit. Ich bin gespannt, wie er seinen intensiven Aufenthalt im Seishinkai beurteilt.

Wir trainieren zum letzen Mal am Samstag, den 5.3.  im Ken-Jutsu Intensivtraining miteinander.